silbende_kunst 8 | Ich bin verwundert.


silbende_kunst 8 | Ich bin verwundert.

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„was blieb / war die unschärfe / der ränder aus der / totalen betrachtet“, schreibt Christoph Danne in seinem Gedicht „heart core“. Was haben die Texte und Bilder dieser Ausgabe gemeinsam? Es ist ein Verfangensein in ihnen thematisiert. Während sie noch von den gewohnten Mustern sprechen, brechen sie aus ihnen heraus. Es wird offenbar in Zeilen wie diesen: „Tränenüberströmte Gesichter, / alles geht so schnell, / dass wir sie nicht / weinen sehen“, schreibt Renate Wiggershaus. „Unbemerkt, dass die Sockel der Denkmäler leer stehen.“, heißt es bei Tobias Roth.
„Fast ein Erstaunen“ betitelt Michael Hillen ein Gedicht. Das Verwundern will nicht mehr funktionieren; das Fassadenleben, die Verklärung von der Clemens Schittko schreibt: „Vielleicht wie ein Kreislauf, der zunimmt. / Alles ist Fälschung hinter dem Mechanismus, / der manchmal Gesicht heißt.“

Mein Gesicht verwunderte sich eine lange Zeit „Auf den Tränenkanälen“, die Redaktion.

mit Beiträgen von: Christoph Danne, Clemens Schittko, Dirk Uwe Hansen, Ilja Winther, Jenny Feuerstein, Johanna Klara Kuppe, Jutta Millich, Michael Burgholzer, Michael Hillen, Renate Wiggershaus, Tobias Roth

 

DIN A5, 28 Seiten, geheftet

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